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FRIEDEN AUF ERDEN - auch fuer die Wildtiere in Kenia

WTN- 23. 12. 2005 - Korrespondenten Nairobi / Bangkok

Auch fuer Kenia's Wildtiere in den weltberuehmten Savannen Ostafrikas wird es ein friedliches Weihnachten geben. Mit Hilfe zweier Kenianischer Organisationen hat die internationale Naturschutz- und Menschenrechts-Organisation ECOTERRA Intl. dafuer gesorgt, dass das monatelange Tauziehen um einen zwischen den Regierungen von Kenia und Thailand vertraglich vereinbarten Fang von zunaechst 300 und letztlich doch noch 175 Tieren - darunter auch geschuetzte Arten - aus der freien Wildbahn des Landes und deren Verfrachtung in einen Vergnuegungs-Park im noerdlichen Thailand vom Gerichtshof in der Kenianischen Hauptstadt Nairobi per einstweiliger Verfuegung gestoppt wurde.

Trotz landesweiter Proteste der Bevoelkerung in Kenia, einer lokalen und internationalen Gegen-Kampagne vieler Organisationen und trotz der Bemuehungen der Tierschuetzer in Thailand selbst, hatten beide Regierungen an dem Vorhaben stur festgehalten und, da der Botschafter Thailands fast taeglich versuchte bei der Regierung Kenias auf Vertragserfuellung zu pochen, waere es zum Fang der Wildtiere noch in diesen Tagen gekommen, haette es eine kleine Gruppe von unkorrumpierbaren Menschen und Organisationen nicht geschafft dem Vorhaben per Gerichtsbeschluss Einhalt zu gebieten.

Die Bevoelkerung Kenia's weiss, dass der Praesident mit seinem "Geschenk" an Thailand im eigenen Parlament nicht durchgekommen waere. Aber das Parlament von Kenia war nach dem missglueckten Versuch der Regierung des Praesidenten Kibaki dem Land und den Menschen eine diktatorische neue Verfassung ueberzustuelpen, erst einmal in Urlaub geschickt worden. So war auch der Vertrag zum Wildtierexport von Kenia nach Thailand nicht vom Kenianischen Parlament abgesegnet worden und dort wird dieses Vorhaben dann sicherlich auch nicht befuerwortet werden, wenn es im naechsten Jahr wieder zu einer Parlaments-Sitzung kommt.

Der fuer das Wild Kenias zustaendige "Assistant Minister for Wildlife" Kelembe Ndile, schaeumte vor Wut, als ihm die Natur- und Tierschuetzer - wie vom Gericht verordnet - den Beschluss ueberbringen mussten. Er liess es sich, trotz der anwesenden internationalen und lokalen Presse, auch nicht nehmen den triumphierenden Wildtier-Schuetzern den Krieg zu erklaeren und verweigerte zunaechst die Annahme des Beschlusses. Er als ihm klargemacht wurde, dass er riskiere fuer eine solche Missachtung des Gerichtshofs sofort in Haft genommen zu werden, gab er klein bei und bestaetigte die Order erhalten zu haben und zu befolgen.

Auch Thailands Ministerpraesindent Thaksin, der hinter der ganzen Sache steckt und persoenliche finanzielle Interessen an dem "Nachtsafari-Zoo" in Thailands noerdlicher Stadt Chianmai hat, sieht sich - so der britische Nachrichtensender BBC - ausmanoevriert.

Damit ist erst einmal ein Waffenstillstand eingetreten in den ostafrikanischen Savannen - zum Guten fuer das Wild und die Tierschuetzer. Auch die vielen Besucher aus aller Welt, welche ueber die kommenden Feiertage die weitraeumigen Tierparadise Kenias erleben duerfen, werden nicht von den Hubschraubern der Tierfaenger gestoert werden.

Dafuer haben der im Vergleich zu den grossen Wildtier-Organisationen eher kleine Kenianische Tierschutzverein und eine nationale Gruppe von Kommunal-Organisationen, die als Klaeger vor Gericht auftraten, sowie federfuehrend ECOTERRA Intl.  gesorgt. Zusammenstehend liessen sich diese Menschen und Gruppen nicht einschuechtern, waehrend sich die grossen Organisationen vor dem entscheidenden Schritt drueckten.

Thari Kulissa, eine junge Frau, die dem Volk der Watha angehoert - einer der letzten echten Wildbeuter-Kulturen Ost-Afrikas - und mit ECOTERRA in Kenia an dem Fall arbeitet, erklaerte dazu abschliessend: "Mein Volk hat seit tausenden von Jahren in Bescheidenheit vom Wild aber eben auch in Respekt vor und zusammen mit dem Wild gelebt und damit dafuer gesorgt, dass unsere freien Wildtier-Populationen in ungestoerten Habitaten bis heute auch fuer die Welt erhalten wurden. Wir werden auch weiter diese Verantwortung tragen und nicht zulassen, dass unser Wild in irgendwelche Zoos exportiert und dort gefangen gehalten wird oder nur des Geldes wegen gar den dies als Sport betreibenden Trophaenjaegern geopfert wird."

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Hintergrundinformationen: http://www.ecoterra.de/sites/anti-chiangmai-night-zoo-1.htm

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